
Andreas Modery (†)
´"Niemand konnte Pflanzen, Blumen und Gewächse so feinfühlig und voller Begeisterung erklären und verständliche Gartentipps geben wie Andreas. Außerdem war er ein durchweg feiner Kollege und Mensch."
Uwe J. Hackbarth
Radiomacher trauern um Gartenexperten Andreas Modery
Der langjährige Gartenexperte Andreas Modery ist Anfang April 2026 gestorben. Das teilten unter anderem ANTENNE BAYERN sowie Radio Südtirol 1 mit. Modery prägte über Jahrzehnte hinweg Radioprogramme im deutschsprachigen Raum und galt als einer der bekanntesten Gartenfachleute im Hörfunk.
ANTENNE BAYERN würdigte Modery als „ganz besonderen Menschen“, der mit „Leidenschaft für Natur, enormem Wissen und unverwechselbarer Art“ über viele Jahre hinweg das Programm bereichert habe. Er sei „mehr als ein Experte“ gewesen, sondern ein fester Teil des Teams und der Senderfamilie. Seine Stimme, sein Humor und seine Begeisterung hätten das Programm nachhaltig geprägt.
Andreas Modery: Über 25 Jahren als „Gartenfuzzy“ im Radio und Fernsehen bekannt
Auch bei Radio Südtirol 1 hinterlässt Modery große Spuren. Dort war er über 25 Jahre hinweg als Gartenexperte in den Gartentipps zu hören. Der Sender beschreibt ihn als Fachjournalisten, Gartenliebhaber und Geschichtenerzähler, der mit „Routine, Leidenschaft und feinem Gespür“ selbst komplexe Themen verständlich vermittelt habe. Mit seinem augenzwinkernden Selbsttitel als „Gartenfuzzy“ und seiner ansteckenden Begeisterung habe er Generationen von Hörerinnen und Hörern erreicht.
Auch der Bayerische Rundfunk nimmt Abschied von Modery. Die Redaktion der Sendung „Wir in Bayern“, in der er seit 2003 regelmäßig zu sehen war, zeigt sich „tief betroffen und sehr traurig“ über seinen Tod. Über mehr als zwei Jahrzehnte habe er die Sendung „mit Leidenschaft, Engagement, Humor und Fachwissen“ geprägt.
Modery habe sowohl vor als auch hinter der Kamera gewirkt und die Sendung „in ganz besonderer Weise bereichert“. Ob Pflanzentipps, Gartenbesuche oder kreative Projekte wie Insektenhotels – er habe seine Themen stets „mit Herzblut, Expertise und Originalität“ vermittelt. Seine offene und zugewandte Art werde in Redaktion und Studio „sehr fehlen“.
Neben seiner Radiotätigkeit war Modery auch im Fernsehen präsent. Er studierte Naturwissenschaften in Paris, Gent und München und arbeitete zunächst an der Universität München. Später wurde er unter anderem als Gartenexperte in der BR-Sendung „Wir in Bayern“ sowie mit eigenen Formaten für lokale Fernsehsender bekannt. Darüber hinaus war er für mehrere Radiostationen tätig, darunter ANTENNE BAYERN, Südtirol 1, Radio Tirol und Spreeradio.
Mit Andreas Modery verliert die Radiobranche einen langjährigen Garten-Experten im Hörfunk. Seine Fähigkeit, Fachwissen unterhaltsam und nahbar zu vermitteln, machte ihn über Jahrzehnte hinweg zu einem festen Bestandteil zahlreicher Programme.
Sein Lebensmotto, ein Zitat von Hermann Hesse, ist in seinem Garten verewigt: „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“
Quelle: Radioszene
Seit Jahrzehnten Freunde: Uwe J. Hackbarth und Klaus-Peter Münch
Klaus-Peter widmet sich einer außergewöhnlichen Arbeit: gemeinsam mit seinem Team recherchiert er Lebensgeschichten von Menschen, die längst in Vergessenheit geraten sind. Ein Blick auf die Website Erinnerungswerkstatt lohnt sich.

Wolfgang Kreh
1950 - 22.12.2025 (†)
"Only a Kreh would include among his last wishes that his Facebook profile be closed out with a Looney Tunes video. RIP cousin Wolfgang Kreh. He was a legend in the German broadcast music industry. He was among the pioneers of FM broadcasting when Germany switched from government radio to private (corporate) in the mid-80s. He also worked for years at Warner Music as a manager and promoter and became known as "Mr. Music" and "Mr. Billboard."
Tim Kreh

BLM-Workshop-Reihe 2025 ´Sprechen & Präsentieren`
Mit dem Dreamteam Andreas Popp, Marie Orendi und Uwe J. Hackbarth

Martin Zinner, Radio Mainwelle Bayreuth
BBC-Radio Legende Johnnie Walker ist tot
RTL aktuell
Quelle: RTL



Quelle: BBC
Annie Nightingale
the first female presenter ever on BBC Radio 1
(*1940 – †2024)

Quelle: BBC


Quelle: Youtube | HoatXom News
Quelle: Youtube | VHS Rewinds







Birthday Lunch 08.11.2023

Backstage-Video vom PR-Shooting
Gentleman`s Lunch
Franziskaner Garten München


























Make-Up-Artist Christine Letzner
[e:pe] Imagevideo Uwe J. Hackbarth
Videoproduktion: Luca Weissenbacher, München
[e:pe] Imagevideo Eggolf von Lerchenfeld folgt…

Das Radio FFH-Sendestart-Team:
Nick Leifert, Manfred Vogt, Marc Hindelang, Diana Hartmann-Wegener, Sabine Neu und Uwe Hackbarth

Hans-Dieter Hillmoth (†), der langjährige Geschäftsführer und Programmdirektor der Radio/ Tele FFH, ist überraschend am 23. April 2023 im Alter von 70 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben. Hillmoth war der allererste Mitarbeiter von Radio FFH und baute hauptverantwortlich den Sender auf, der am 15.11.1989 auf Sendung ging. Seitdem ist Radio FFH Marktführer auf dem hessischen Radiomarkt.
Hillmoth war auch der Begründer der Sender harmonyfm und planetradio.
Der Sendebetrieb von Radio FFH startete mit 55 Mitarbeitern am 15. November 1989 um 4:55 Uhr mit Nachrichten, die von Uwe Hackbarth gesprochen wurden. Die erste Sendung war Guten Morgen Hessen!, erster gespielter Musiktitel war "Flying through the air" von Oliver Onions.

Jürgen Kolb: Bei Rotlicht bitte kein Wasser zapfen
Jürgen Kolb war von 1979 bis 2017 Sprecher, Moderator und Redakteur beim Hessischen Rundfunk (hr) in Frankfurt am Main. Als Sprechtrainer und Coach führte er viele Medienschaffende ans Mikrofon und vor die Kamera.

Uwe J. Hackbarth:
Das Buch von Jürgen Kolb habe ich verschlungen. Spritzig und flüssig geschrieben - oft mit einem sarkastischen, aber liebenswerten Unterton, so dass sich der Leser ein Lächeln nicht verkneifen kann. Hanna Pfeil, Hanns Verres, Hans-Karl Schmidt (Atze), Jörg Bombach - das waren und sind große Namen der hr-History, ohne die der hr nur eine der vielen teils unbedeutenden ARD-Rundfunkanstalten geblieben wäre. Und Jürgen Kolb gehörte selbst als eine der ganz großen Stimmen dazu. Dieses Buch ist nicht nur für Radionostalgiker geeignet, die die Namen der hr-Stars noch kennen, sondern das Werk ist auch ein detaillierter Blick in den sich wandelnden Radioablauf mit seinen Prioritäten, der sich - durch das Aufkommen des Privatfunks - gravierend geändert hat. Nicht immer zum Vorteil, sei angemerkt. Unbedingt lesen.


Hanna Pfeil (†) - hr
Hessens Stimme schweigt
Hessischer Rundfunk trauert um Moderatorin Hanna Pfeil
Jahrzehntelang war Hanna Pfeil eine der populärsten Radiostimmen des Hessischen Rundfunks (hr). Am 18. November ist die beliebte Moderatorin im Alter von 97 Jahren in Frankfurt verstorben.
Programmdirektorin Gabriele Holzner würdigt die Radiolegende mit der markanten Stimme: „Gut gelaunt, liebenswert, herzlich und über Jahrzehnte präsent, gehörte sie bei ihren Fans fast schon zur Familie.“ Nach Schauspielschule und Dolmetscherausbildung startete die 1925 in Köln geborene Hanna Pfeil ihre Karriere als Sprecherin des DDR-Radios in Leipzig. 1955 blieb sie nach einem Urlaub in der Bundesrepublik im Westen und kam zum hr nach Frankfurt. Dort hatte sie nach kurzer Probezeit als „Fräulein Pfeil“ wegen ihres Charmes und ihrer Kultiviertheit den ebenso legendären Programmdirektor Hans-Otto Grünefeldt als Fürsprecher gewonnen. Die erste von ihr moderierte Sendung hieß „Lieblingsmelodien unserer Hörer“. Ab 1959 war sie regelmäßig gemeinsam mit dem 1994 verstorbenen Hans-Joachim Sobottka im beliebten hr1-Verkehrsmagazin „Eile mit Weile“ zu hören.

Nach rund zwei Jahrzehnten und mehr als tausend Sendungen setzte das „hr-Traumpaar“ (Frankfurter Neue Presse,1986) die erfolgreiche Zusammenarbeit ab 1979 im damals noch jungen Programm hr3 mit der Sendung „Vergnügt ins Wochenende“ fort. Ab 1984 war Hanna Pfeil zudem – im Wechsel mit Elmar Gunsch – in der Sendung „Dein ist mein ganzes Herz“ zu hören. Außerdem moderierte sie beliebte langjährige Sendungen wie „Schlagerlotto“, „Allein gegen Alle“ und „Postkarte genügt“.
1985 ging Hanna Pfeil zwar offiziell in den Ruhestand, moderierte danach aber immer wieder noch bis 2003 die hr4-Sendung „Wünsch Dir was“. Für „hervorragende publizistische Leistungen zur Förderung der Sicherheit im Straßenverkehr“ wurden Hanna Pfeil und Hans-Joachim Sobottka mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Team-Preis der Christophorus-Stiftung.
(Veröffentlicht am 22. Nov. 2022)
Quelle: Hessenschau/hr
Retro: Imagefilm
Focus on Schimmelpfeng GmbH
Moderation: Karl-Heinz Schumann
Kunde: Frank Schumacher
Sprecher: Jürgen Kolb
Redaktion: Uwe J. Hackbarth
Regie: Achim Ehlert
Frankfurt am Main, 1988



Frank Schumacher & Uwe J. Hackbarth
Frank Schumacher








